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Willkommen bei der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg — Neudorf — Ost

 

 Unser Gemeindebrief im Advent 2021 
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Wei­h­nacht­san­dacht
Mach’s wie Gott – werde Mensch!

Ich geb’s ja zu: Eigentlich mag ich diese Zeit vor Wei­h­nacht­en: Advent.
Die schö­nen Adventslieder, Geschicht­en, der Adventskranz in den Gottes­di­en­sten, das Advents­fen­stersin­gen, Lebkuchen,
selb­st­ge­back­ene Plätzchen, Glüh­wein … — und irgend­wie habe ich let­ztes Jahr schon den ganzen Rum­mel vermisst:
Geschenke besor­gen, Krip­pen­spiel proben, Basare pla­nen und besuchen, Pla­nun­gen für den Heilig Abend und die Feiertage.
Und wer weiß, ob uns Coro­na auch dieses Jahr wieder einen Strich durch so manchen ver­traut­en Advents- und Wei­h­nacht­srum­mel macht!

Ich finde, dieser Rum­mel passt auch wirk­lich gut zu Wei­h­nacht­en – zu dem ersten Wei­h­nacht­en, damals vor gut 2000 Jahren.

Als Jesus geboren wurde, jagte der römis­che Kaiser Augus­tus wegen sein­er ver­rück­ten Volk­szäh­lung die Bevölkerung kreuz und quer durchs Land.
Das war für viele Men­schen ein ziem­lich großer Rummel!

Und die „Fam­i­lienidylle“, die sich viele Men­schen ger­ade über die Wei­h­nacht­stage zu Hause wünschen,
war bei der „Heili­gen Fam­i­lie“ vor 2000 Jahren wohl auch kaum gegeben:

  • Es gab Stress um die Schwanger­schaft: Joseph hätte seine Ver­lobte Maria entwed­er verk­la­gen müssen,
    oder sich durch stille Vere­in­barung von ihr tren­nen, weil sie schwanger war, ohne mit Joseph geschlafen zu haben.
    Keine Familienidylle …
  • König Herodes wollte das kleine Kind Jesus umbrin­gen lassen, weil er sich in sein­er Macht bedro­ht fühlte.
    Abgrundtiefe Grausamkeit ver­ban­den die Juden mit dem Namen Herodes.
    Keine Glühweinstimmung …
  • Ein Engel Gottes erschien dem Joseph und rät ihm, mit sein­er Fam­i­lie nach Ägypten zu fliehen.
    Flüchtlinge in einem frem­den Land – kein trautes Heim, Glück allein …

 

  • Als die Engel auf den Feldern den Hirten erschienen, pack­te die hart gesot­te­nen Hirten Furcht und Zittern.
    Kein spir­ituelles engel­haftes Glücksgefühl …

Und schließlich noch die Krippe: Die Geburt Jesu find­et in einem Stall statt.
Das neuge­borene Kind wird in einen Fut­tertrog für Tiere gelegt.
Nicht weil das so niedlich ist, son­dern weil nichts anderes da ist.

 

Gott wird Mensch!
Und Gott sucht sich aus­gerech­net diese Zeit, diesen Ort, diese stres­si­gen Rah­menbe­din­gun­gen aus!

Wir alle sollen kapieren, dass Gott uns in unser­er All­t­agswelt tre­f­fen will.
In all dem Stress, in all dem Schla­mas­sel, in den Sor­gen, Prob­le­men und Nöten,
mit­ten in den kleinen und großen Katas­tro­phen unseres Lebens.

Darum geht es in der Adventszeit: Gott hineinzu­lassen in unseren Alltag.
Der Advent ist eine Übungszeit: Wir dür­fen uns darin einüben, Gott einen Platz in unserem Leben, in unserem All­t­ag einzuräumen.
Üben Sie mit?

In dem Sinne wün­sche ich Ihnen und euch eine geseg­nete Advents- und Weihnachtszeit!

Rain­er Gertzen, Pfarrer

 

 

Jede Woche Son­ntag feiern wir um 11 Uhr einen gemein­samen Gottes­di­enst mit der Kirchenge­meinde Neu­dorf-West im Gemein­dezen­trum Wild­straße 31.
Es gilt die 3G-Regel. Bitte hal­ten Sie einen Nach­weis am Ein­gang bere­it, dass Sie geimpft, gene­sen oder (aktuell = max. 48 Stun­den) getestet sind!

Für detail­lierte Infos schauen Sie bitte in den Gottes­di­en­st­plan (Aktuelles – Gottesdienste).

In unserem Gemein­dezen­trum find­en auch wieder Kreise, Grup­pen und andere Ange­bote statt.
Auch dafür gel­ten die 3G-Regel und die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Atemmasken).

Wir freuen uns auf Begeg­nun­gen mit Ihnen!

 

Unser Pfar­rbüro ist nach wie vor nur tele­fonisch unter 0203 / 353149 oder per E‑Mail pfarrbuero.neudorf-ost@ekir.de zu erre­ichen.

Die Evan­ge­lis­che Kirchenge­meinde Duis­burg Neu­dorf-Ost erstreckt sich von der Uni­ver­sität Duis­burg bis zum Sport­park Wedau und liegt am Rand
des Duis­burg-Mül­heimer Walds.

Tre­ff­punkt  des Gemein­delebens ist unser Gemein­dezen­trum in der Wild­strasse 31 , das wir 2005/ 6  ren­oviert und erweit­ert haben.

Wir sind stolz, dass es mit der Anerken­nung “bester Bau am Nieder­rhein 2006” aus­geze­ich­net wurde.
Mit sein­er gelun­genen Verbindung zwis­chen Alt- und Neubau, Tra­di­tion und Vision bringt es auf seine Art zum Aus­druck, was uns wichtig ist:

Eine ein­ladende, zuge­hende und ausstrahlende Gemeinde für die Men­schen in unserem Stadt­teil und in der Stadt zu sein.

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